Sauerstoffreduzierung
Brände gehören der Vergangenheit an…Es werden Bereiche geschaffen, in denen es nicht brennt und die dennoch von Personen ohne Einschränkungen und deren Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit betreten werden können. Die Gefährdung von Unternehmen durch Brand und Brandfolgen ist kein Thema mehr, ebenso wie die Feuerwehr die für geschützte Bereiche nicht mehr ausrücken muss.
Die Aussage „ Es brennt nicht mehr!“ stellt für jedes Unternehmen, das sich mit der Auswahl eines Brandschutzsystems beschäftigt, die höchste Priorität dar. Die ist erreicht. Konsequenter Brandschutz soll dazu führen, das folgenschwere Störungen von Betriebsabläufen ausgeschlossen werden können, die lückenlose Verfügbarkeit von technischen Anlagen gewährleistet wird und unwiederbringliche Werte zuverlässig zu schützen sind. Das Ausschliessen von Bränden macht klar: Wir sind am Ziel.
Es steht ein System zur Verfügung, das diese hohen Anforderungen an den Brandschutz erfüllt, indem es dauerhaft eine Atmosphäre schafft, in der ein offener Brand nicht mehr entstehen kann. Dabei ist von zentraler Bedeutung, das die Begehbarkeit der abgesicherten Schutzbereiche für Personen erhalten bleibt.
Diese Anwendung kommt überall dort zum Einsatz, wo ein zuverlässiger Brandschutz für den Unternehmenserfolg unerlässlich ist. Dabei reicht das Spektrum der an der Anwendungen von zum Beispiel kleinen IT- Räumen bis hin zu Lagerbereichen von 100.000m³ mehr.
Eine wichtige Bedeutung kommt dem Einsatz der Anlagen dort zu, wo hohe Waren- und Wertekonzentration bestehen. Der Ausbruch eines Brandes hätte beispielsweise in Hochregallagern, Tiefkühllagern, wie auch in Papier- und Gefahrstofflagern gravierende Auswirkungen auf die Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit.
Aus „just in Time“ würde im Brandfall binnen Stunden „ nichts geht mehr“ werden. Die Kontaminierung und Zerstörung der Waren durch Brand- und Löschfolgen wären enorm und die kurzfristige Möglichkeit der Wiederbeschaffung von Wirtschaftsgütern ist nicht ohne weiteres möglich. Auch ist mit der aus einem Brand resultierenden Umweltgefährdung meist ein erheblicher Imageschaden verbunden.
Ein plötzlich durch einen Brand betroffenes Unternehmen ist über einen langen Zeitraum mit Tragen von Schadensersatzforderungen, sowie dem Verlust von Kunden und Marktanteilen beschäftigt, statt dem eigentlichen Unternehmenszweck gerecht werden zu können. Mit dem Einsatz von Sauerstoffreduzierungsanlagen gehört dies der Vergangenheit an.
Dabei können auch teure konventionelle bauliche Brandschutzmaßnahmen entfallen, was eine durchschlagende Wirkung für Ersparnisse, bei Investitionen und Folgekosten, hat.
Vorbild Natur: Stickstoff, der Hauptbestandteil der Luft
Mit dem kontrollierten Zuführen von Stickstoff ist es möglich, eine Atmosphäre zu schaffen, in der es nicht mehr brennt. Die Verwendung dieses Inertgases hat ganz entscheidende Vorteile. Stickstoff ist nicht toxisch und mit 78,09Vol.-% der Hauptbestandteil der normalen Umgebungsluft und bietet sich zur Sauerstoffreduktion an, da sich so das atemfreundlichste Gemisch bildet.
Auf diese Weise kann erreicht werden, dass Bereiche, in denen durch den Einsatz von Sauerstoffreduzierungsanlagen höchster, beziehungsweise vollständiger, Brandschutz besteht, durchaus von Personen begangen werden können.
Die Stoffeigenschaften von Stickstoff gewährleisten, dass sowohl dauerhaft, als auch bei wechselnder Sauerstoffkonzentration die erforderliche Verteilung und damit eine gleichmäßige Konzentration im gesamten Schutzbereich sichergestellt ist. Der hohe Stickstoffanteil der Umgebungsluft bietet dafür die Grundlage, dass sich der Stickstoff für den Betrieb der Anlage mit einem Generator direkt vor Ort gewinnen lässt.
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